der vorverkauf beginnt!!!!!!!

motiv minna zugeschnitten

der vorverkauf unserer winterproduktionen hat begonnen:

„minna von barnhelm“ in der mensa von schloss beichlingen vom 9.12.-16.12., 30.12., 31.12.2010 – alle vorstellungen um 20.00 uhr – außer silvester 18.00 uhr und 20.30 uhr mit anschließender silvesterparty in den räumlichkeiten vom schlosshotel beichlingen. karten ab erm. 15€, normal 17€, silvester 24€ plus buffetkarte

besetzung: major von tellheim: marco ulrich stickel, minna von barnhelm: sarah kattih, franziska: birgit unger, just: thomas y.-schwarz, paul werner: fabian appel, wirtin: maya antonia wrobel; assistenz: friederike stein; regie und ausstattung: sabine karasch

Inhaltsangabe

Wo? In einem Wirtshaus in Berlin

Wann? Ein halbes Jahr nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges (1756-1763).

Major von Tellheim, verarmt, unehrenhaft entlassen und am rechten Arm verwundet, wird vom Wirt des Gasthauses umquartiert, weil er erstens die Miete nicht mehr zahlen kann und zweitens weil er für die angereiste Minna von Barnhelm, seine Verlobte, die ihn verzweifelt sucht, Platz machen muss.

Damit Tellheim seine Schulden zahlen kann versetzt er seinen Verlobungsring. Durch seinen Diener Just kommt der Ring an den Wirt, durch den Wirt an Minna. Sie gibt sich ihrem Verlobten zu erkennen. Dieser weigert sich jedoch aufgrund seiner finanziellen Misere, sie zu heiraten. Erst als Franziska, Minnas Kammerzofe, ihn belügt, Minna sei enterbt worden, ist der Major bereit, die Verlobung aufrecht zu erhalten. Unerwartet erhält Tellheim die Nachricht seiner Rehabilitation und erhält auch sein Geld zurück. Um Tellheim eine Lektion zu erteilen, weigert sich nun Minna mit den selben Argumenten wie vorher Tellheim, diesen zu ehelichen. Sie schickt seinen Verlobungsring zurück. Er versteht es als Zurückweisung, sie allerdings bekräftigt dadurch ihr Eheversprechen, weil es ja sein Ring ist, den er seinem Diener Just gegeben hat. Schlussendlich lösen sich alle Verwicklungen auf und es kann geheiratet werden.

Konzept karasch ensemble

Wo? In der Mensa von Schloss Beichlingen

Wann? Nach Beendigung eines unbenannten Krieges, zeitlos

Kriege führten meistens dazu, dass gesellschaftliche Verhältnisse umgewälzt wurden. Die Konsequenzen spürten besonders die Frauen. Ihre Väter, Ehemänner oder Brüder zogen ins Feld und hinterließen Lücken, die gefüllt werden mussten. Frauen wurden auf einmal nicht nur in häuslichen, sondern auch in außer häuslichen Angelegenheiten gebraucht. Ein Meilenstein dieser Entwicklung war der 1. Weltkrieg. Frauen arbeiteten z.B. als Krankenschwester oder als Bus,-LKW,-und Krankenwagenfahrerinnen. Sie wurden in der Rüstungsindustrie eingesetzt. Sie reisten als Kriegsberichterstatterinnen an die Front oder sorgten einfach für die Verpflegung in Wirtshäusern, Warmküchen oder mobilen Marktständen. Das Frauenbild des 19. Jahrhunderts wandelte sich von der stillen, duldsamen Ehefrau und Mutter zu einer selbstbewussten und nach dem Gesetz (1919 Wahlrecht) gleichberechtigten Frau. Die meisten nahmen diese Rolle gerne an.

Unter diesem Kontext erzählt das karasch ensemble die Geschichte von Minna von Barnhelm, die sich selbständig aufmacht, ihren verschollen und sich aus Selbstmitleid verkriechenden Verlobten Major von Tellheim zu suchen. Sie wartet nicht darauf geheiratet zu werden, sondern sie heiratet. Unterstützung erhält sie freiwillig durch ihre forsche und pragmatische Kammerzofe Franziska, die sich gleich den Wachtmeister Paul Werner mit angelt und unfreiwillig von der Wirtin des Gasthauses, die den Verlobungsring Tellheims Minna zeigt.

Aus dem im Stück wirkenden Wirt eine Wirtin zu machen, gibt der Figur eine ganz neue Tiefe. Diese Rolle ist nun nicht einfach mehr geldgierig und intrigant, sondern diese Frau steht ihren Mann und muss zusehen wie sie sich ihren Lebensunterhalt verdient. Das Stück erhält durch diesen dramaturgischen Schachzug eine ganz neue Leichtigkeit und wird dadurch noch mehr zu einem Lustspiel. Sie zieht die Fäden im Hintergrund und treibt ihren auserwählten Liebsten (ausgerechnet Tellheims Diener Just) in den Wahnsinn. Sie beherrscht den Wirtsraum (Mensa) und macht daraus ein Auffanglager für Kriegsheimkehrer, Verletzte, Suchende und Gestrandeten, ausgestattet mit Feldbetten, Decken, Stühle für die Krankenschwester und Kerzen, da es immer noch kein elektrisches Licht nach dem Krieg gibt: Also viel Raum für Verwicklungen und Geheimnisse.

Es wird einen zur Mensa dazugehörigen Außenspielort geben, der sowohl am Anfang als auch am Ende der Inszenierung bespielt wird. Dort wird auch das Catering vom Restaurant Schloss Beichlingen für Essen und Getränke sorgen.

Spieldauer: ca. 90 min – ohne pause!


„hilfe, die herdmanns kommen“ – szenische lesung mit marco ulrich stickel im trauzimmer von schloss beichlingen.

bei kerzenschein und kaminfeuer liest stickel über die vorbereitungen zu einem unkonventionellen krippenspiel vor- ein familienspass von 8 – 88

an den adventssonntagen 5.,12.,19.12. um 15.00 uhr karten: erw. 10€, kinder 5€ (ab 8 Jahre)

„der froschkönig“ in einer fassung von sabine karasch – szenische lesung – mobile produktion: kindergärten und grundschulen!! wir kommen zu ihnen!!

ab 9.12. ist alles möglich – weitere infos unter 040/28517619 oder über kontakt hier auf dieser seite – es sind nur noch wenige termine frei!!!!!!!

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