amadeus – ein spiel für 2

nach Peter Shaffer




eine Bearbeitung für 2 Schauspieler von Sabine Karasch

Es spielen: Marco Stickel und Wibke Quast,

Regie und Ausstattung: Sabine Karasch

Fotos: Ina Renke (TA)

Stückbeschreibung:
Entstanden ist das Stück aus der Sommerinszenierung Mozart. Interessiert hat uns die Herausforderung aus der Bearbeitung für sieben SchauspielerInnen eine für zwei zu machen. Die Zentralfiguren sind nicht Wolfgang Mozart und Antonio Salieri, sondern Salieri und Constanze Mozart. Aus ihrer Sicht wird das kurze Leben Mozarts erzählt. Uns faszinierte der Kampf zwischen Constanze und Salieri um die Liebe und Anerkennung Mozarts. Die Nuancen bei Salieri, der zwischen Hass und Faszination schwankt, findet sich in unserer Bearbeitung auch bei Constanze wieder. Sie ist nicht nur das „Marini-Bini“, das „Stanzerl-Wanzerl“, sondern auch eine Frau, die sich mit der Situation „nicht so geliebt zu werden, wie sie es braucht“ nicht abfinden will und kann. Ebenso wie Salieri macht es ihr Angst die bedingungslose Liebe Mozarts zur Musik zu beobachten und dadurch in die „2. Reihe“ degradiert zu werden: Salieri als Musiker, Constanze als Ehefrau. Was bedeutet diese gemeinsame Empfindung für die Beziehung Constanze – Salieri? Einerseits sehen sie Verbündete ineinander, auf der anderen Seite sind sie eifersüchtig auf den Einfluß, den sie in unterschiedlicher Weise auf Mozarts Entwicklung haben.

Presse:
„Er gehörte ohne Zweifel zu einem der Höhepunkte während der Kreiskulturwochen, der Samstagabend im Kunsthof Großmonra. Dort, im Atelier unterm Dach, zeigte das Karasch-Ensemble mit Erfolg den Mozart als Kammerspiel. (…) Mit wenigen Mitteln hatte Sabine Karasch das Kammerspiel Mozart – ein Spiel für 2 inszeniert – selbst ganz gespannt auf den Abend. Denn aus einem großen Stück eine Kammerspielversion zu machen, was für sie eine Premiere. Eine gelungene, wie sich am Ende zeigte, als sich das Publikum nach gut siebzig Minuten von seinen Stühlen erhob und stehend applaudierte. (…) Nah dran: Wibke Quast und Marco Stickel, (…), bezauberten mit ihrem Spiel das Publikum. Es zollte den beiden stehend Applaus.“

(Thüringer Allgemeine, 1.10.2006)

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