gretchen

gretchen von sabine karasch
frei nach lutz hübner gretchen 89 ff.

Besetzung

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FRAU: nathalie bretschneider SIE: jacqueline maria rompa ER: marco stickel

ton- und lichttechnik: philipp junge, alice End, kevin warnicke
bühnenbau: rüdiger fladung
bühnenauf- und abbau: sound & light nordhausen
regieassistenz: vanessa karrasch
poduktionsleitung: marco stickel
arrangement könig in thule: christian karrasch
regie und ausstattung: sabine karasch
spielort: großer festsaal im ratskeller schloßvippach
premiere: 5.12. 2009 um 20.00 uhrach
spieldauer: ca. 2 stunden – mit einer pauseach

wir möchten besonders danken: heiko thöle, susanne und rüdiger fladung, dem jenfeld haus, der information sömmerda, terramania reisen, marina wenkel und elke lange,robin wellhöfer, sigrun köhler, ingrid schiller, marita und andreas blumrich, andré wünscher, der thüringer allgemeinen, der staatslotterie thüringen und dem förderverein karasch ensemble e.v.

die aufführungsrechte liegen beim karasch ensemble
es ist untersagt während der vorstellung ton- und bildaufnahmen jeglicher art zu machen

Fotos: karasch ensemble

Johann Wolfgang Goethe, FAUST, Der Tragödie Erster Teil:

Margarete mit einer Lampe
Margarete:

Es ist so schwül, so dumpfig hie

(sie macht das Fenster auf)

Und ist doch eben so warm nicht drauß´.
Es wird mir so, ich weiß nicht wie-
Ich wollt´, die Mutter kam nach Haus.
Mir läuft ein Schauer übern ganzen Leib-
Bin doch ein töricht furchtsam Weib!

(sie fängt an zu singen, indem sie sich auszieht)

Es war ein König in Thule
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
Einen goldnen Becher gab.

Es ging ihm nichts darüber,
Er leert ihn jeden Schmaus;
Die Augen gingen ihm über,
So oft er trank daraus. (…)

(Sie eröffnet den Schrein, ihre Kleider einzuräumen, und erblickt das Schmuckkästchen)

Wie kommt das schöne Kästchen hier herein?
Ich schloss doch ganz gewiss den Schrein.
Es ist doch wunderbar! Was mag wohl drinne sein?
Vielleicht bracht´s jemand als ein Pfand,
Und meine Mutter lieh darauf.
Da hängt ein Schlüsselchen am Band,
Ich denke wohl ich mach es auf!
Was ist das? Gott im Himmel! Schau,
So was hab ich mein´tage nicht gesehn!
Ein Schmuck! Mit dem könnt eine Edelfrau
Am höchsten Feiertage gehen.
Wie sollte mir die Kette stehn?
Wem mag die Herrlichkeit gehören?

(Sie putzt sich damit auf und tritt vor den Spiegel.)

Wenn nur die Ohrring meine wären!
Man sieht doch gleich ganz anders drein.
Was hilft euch Schönheit, junges Blut?
Das ist wohl alles schön und gut,
Allein man lässt´s auch alles sein;
Man lobt euch halb mit Erbarmen.
Nach Golde drängt,
Am Golde hängt
Doch Alles. Ach, wir Armen!


Hier können sie den Programmzettel herunterladen:

programmzettel

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